Künstler Profil

Ernst
Stadelmann

Ernst Stadelmann – am 10.3.1894 in München geboren und an der Akademie der Bildenden Künste ausgebildet – war ein Wanderer zwischen den Welten.

Als Mitglied der Münchner Sezession war er u.a. mit den Malern Karl Hofer und Max Peiffer Watenphul befreundet. Seine Werke zeugen von einer Auseinandersetzung mit Künstlern wie Jean Siméon Chardin, Picasso oder Henri Matisse.

Ernst Stadelmann (1894-1972)

– Wanderer zwischen den Welten –

1894 Ernst Philipp Stadelmann wird am 10. März 1894 in München als Sohn eines Kaufmanns geboren.

1914 Einsatz im 1. Weltkrieg (Westfront) mit anschließender längerer Erkrankung. Die Gesundheit ist auf Lebenszeit beeinträchtigt.

1918 Beginn Studium an der Akademie der Bildenden Künste bei Angelo Jank in München.

ab 1923 Zahlreiche Reisen/Aufenthalte nach Amerika und Europa, u.a. Dresden, Prag, Wien, Rom, Neapel, Berlin, Paris, London.

1930 Umzug nach Malcesine am Gardasee.
Tod der ersten Frau.

Begegnung und Beginn der Freundschaft mit dem Maler Karl Hofer. In den folgenden Jahren Besuche von Max Unold, Julius Hess, Bill Nagel, Rolf von Hörschelmann und anderen, später auch von Max Peiffer-Watenphul.

1932 Heirat mit Maya Seyssell d`Aix (verstorben 1936).

1937 Bezug eines Ateliers in Paris während der Wintermonate.

1939-40 Reisen nach Amerika,  Ausstellung von 25 Gemälden im Museum in Burlington (Vermont).

1940 Heirat mit Vera Mädler.

1943 2. Weltkrieg Einzug als Offizier.
Geburt der Tochter Claudia.

1945-49 Plünderungen und Beschlagnahme des Besitzes in Malcesine – wenigstens 50 Gemälde werden gestohlen und zerstört, ebenso wichtige Dokumente, Fotos und Arbeitsnotizen.

1952 Umzug nach Südafrika mit Eröffnung eines Ateliers und Ausstellung.

1956-60 Zahlreiche Reisen nach Europa.

1962 Rückkehr nach Europa mit Umzug nach Rom.

ab 1964 Mehrere Klinikaufenthalte mit Operationen in Deutschland,  dazwischen Reisen unter erschwerten Bedingungen.

1972 Am 1. September stirbt Ernst Stadelmann in Rom, Beisetzung in München.

Artwork